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Weshalb unsere Hotel "Theodul" heißt:
unsere Großmutter Filomena Walch lebte ein ausgeprägtes Traditionsbewußtsein. Sie wollte das Wissen um unsere Herkunft, den Gebräuchen und Heiligen in die heutige Zeit nehmen. "Der Heilige Theodul war Bischof von Sitten im Heutigen Schweizerischen Wallis. Im 14. Jhd. wurde Lech von den Walsern besiedelt, die Ihre Traditionen mit in Ihr neues Sindlungsland brachten.


Die Legende erzählt uns folgendes: er hatte einst die Vision, daß der Papst in Rom in Gefahr schwebe und gewarnt werden müsse.

Einem Teufel, der behauptete er fliege schneller als ein Weibergedanke, versprach er seine Seele, wenn er ihn nach Rom und zurück tragen könne, bevor am Morgen die Hähne krähen. Der Satan willigte ein und beide stellten einen Hahn als Wächter auf.

Sie waren im Nu in Rom und der Papst konnte rechtzeitig gewarnt werden. Theodul erhielt aus Dankbarkeit eine Glocke, die der Teufel nun auch mit nach Hause tragen mußte. Als der Hahn des Bischofs ihre Ankunft gegen zwei Uhr morgens bemerkte, begann er sofort zu krähen und der Hahn des Teufels krähte mit.

Aus Wut über die verlorene Wette warf der Teufel die Glocke so gewaltsam zu Boden, daß sie versank. Der Bischof aber rief: "Dona! Dona! lit!" und die Glocke kam läutend wieder zum Vorschein und wirkte von nun an Wunder gegen Unwetter.